An dieser Stelle werden befreundete Autoren mit ihren Werken vorgestellt.
Die hier präsentierten Bücher wurden von mir lektoriert.
Außerdem sollen hier auch noch Veranstalter, Verleger sowie andere interessante und
international bekannte Künstler präsentiert werden.
Ich mag sie nicht besonders, die Überholspur.
Eher schon den vergessenen Saumpfad,
versäum’ dabei nicht allzu viel
und
gehe neugierig
weiter.
NUR EIN STÜCKCHEN
"Tafeln am Wegrand" (2008)
Barbara Hofer-Kröner
Nur ein Stückchen,
ein ganz kleines Stückchen
Welt
vielleicht,
das wir
gestalten
dürfen.
Ein Stückchen nur
von uns.
Ein Stückchen nur
auf dem Weg der Anderen.
Nur ein
Stückchen
vielleicht,
eines Tages in deiner
Erinnerung.
EINFACH SO
"Tafeln am Wegrand" (2007)
Barbara Hofer-Kröner
Einfach so!
War ein Satz,
mit dem er alle kleinlichen Bedenken wegwischte.
Einfach so!
War ein Satz,
mit dem Gewagtes sinnvoll wurde.
Einfach so!
Das war ein Lieblingssatz
meines Vaters.
Einfach so!
Konnte man Dinge tun, die nicht
unbedingt vernünftig erschienen,
aber Sinn machten - und Spass.
Einfach so!
Gibt mir den Mut
zu leben.
Zu Barbara Hofer-Kröner von Frauke Baldrich-Brümmer
Barbara Hofer-Kröners Texte, Gedichte und kurze Prosastücke lernte ich über ein Internetforum kennen.
Die zum Teil auf Tafeln am Wege gedruckten Texte, welche Wanderer in der Schweiz eher zufällig auf einer
Bergtour unweit des Hauses von Barbara Hofer-Kröner finden, ließen bei mir spontan Assoziationen zu Rilkes
Zeitschrift "Wegwarten" aufkommen, die er am Wege kostenlos Spaziergängern feilbot.
In unserer digitalen Welt sind solche Weg-Texte eine Seltenheit. Sie laden ein zum Lesen, Verweilen und Nachdenken.
Die Bücher von Barbara Hofer-Kröner zeigen ebenfalls Wege auf: Wege durchs Wortland, Wege, die die Autorin selber gegangen
ist und zu deren Betreten sie nun den Leser einlädt. Mein stärkster Eindruck von den Texten ist der einer großen Nachhaltigkeit:
Sprache, Worte und Gedanken klingen nach, wenn man die Texte gelesen hat. Man wandert sozusagen noch eine Weile weiter und trägt die Bilder mit sich.
Biografie
Barbara Hofer-Kröner wurde 1961 in Düsseldorf geboren. Nach dem Studium an der Ruhruniversität Essen und dem Referendariat am Studienseminar Duisburg,
folgten Anstellungen als Lehrerin in Mühlheim a./R. und Wuppertal.
Die Autorin lebt und arbeitet jetzt in Flühli und in Düsseldorf.
Sie ist Mutter zweier Kinder uns arbeitet freiberuflich an verschiedenen literarischen Projekten.
In ihrem Regio-Krimi erzählt die Autorin von den mysteriösen
Ereignissen im Leben der Norderneyer Familie Hinrichsen … eines Tages
verschwindet die Mutter. Völlig unerwartet taucht sie nach einem Jahr
wieder auf, aber nur, um gleich wieder zu verschwinden … Sie bringt
damit das gesamte Leben ihrer Familie durcheinander, alles gerät aus den Fugen.
So jedenfalls empfindet es ihre Tochter Marla, die sich
vorgenommen hat, diesem Rätsel um ihre Mutter auf die Spur zu kommen …
Seltsame, unerklärliche Dinge geschehen … und dann scheint ein altes
Märchen aus der Oberpfalz von Sonne und Mond den Schlüssel zum Geheimnis
zu bergen … Marla gerät in Lebensgefahr … Vordergründig ein
Kriminalfall … Aber dahinter steckt mehr …
Eines Tages bekam ich über ein Businessforum Kontakt zu Daniela Anna Eckstein,
die nach einer Lektorin für ihr Manuskript "Deichschatten" suchte.
Also machte ich das Vorlektorat für diesen Mysterythriller, obgleich dieses Genre
nicht gerade zu meinen Favoriten zählte. Warum? Viele Mysterythriller bewegen sich für mich in einer Welt,
die für mich von Grund auf einfach zu irreal angelegt ist. Und so kann auch nicht die Spannung entstehen,
die ich als Leserin wie auch als Lektorin von einem guten Mysterythriller erwarte: das erregende Moment,
das durch das Aufeinanderprallen zweier Welten entsteht, die beide glaubhaft geschildert werden.
Der auf der Nordseeinsel Norderney angesiedelte Thriller der unheimlichen Art zog mich in seinen Bann,
weil der Background dieser Geschichte ganz normal ist, In kleinen, homöopathischen Dosen wird dann immer
mehr von dem eingestreut,was uns oft zu der Feststellung verleitet: "Es gibt so viele Dinge zwischen Himmel und Erde,
die man sich mit dem Verstande nicht erklären kann." Und genau diese Dinge sind es, der die Autorin ihr Augenmerk widmet
und die sie in eine Handlung einbettet, die bald eine sehr spannende Eigendynamik entwickelt.
Besonders gut gefällt mir zudem noch das Statement der Autorin, dass manche Geschichten nur darauf warten,
gefunden und aufgeschrieben zu werden. So wie dann vielleicht auch das Manuskript dann darauf wartete, lektoriert,
im Verlag Monika Fuchs veröffentlicht und gelesen zu werden.
Biografie
Daniela Anna Eckstein wurde 1976 in Bad Hersfeld geboren und schreibt seit frühester Kindheit Lyrik und Prosa.
Sie lebt seit 2007 in Köln und arbeitet als Freie Autorin.
Bisherige Veröffentlichungen:
"Der Wunsch."
Phantastisches Märchen in: Fröhliche Weihnachten 2, Oktober 2007, Schmöker-Verlag, Garbsen
"Eine Frage der Zeit."
Kurzkrimi, in: Gute Nacht, Köln! Palabros de Cologne Verlag, Köln
Die Geschichte und Ausarbeitung, die sie für ihre Teilnahme am Sch¨lerwettbewerb Deutsche Geschichte
um den Preis des Bundespräsidenten 1993 geschrieben hat, wird in Hessischen Schulen als Lehrmaterial verwendet, in Schulen als
Theaterstück aufgeführt und wurde von Schülern verfilmt. Für ihre Bemühungen, Christen und Juden zu versöhnen, wurde der Autorin von ehemaligen jüdischen
Bürgern aus Niederaula ein Baum in Israel gepflanzt.
Allenthalben wird massiv für soziale Ungleichheit gesorgt und geworben. Neid und Gier treiben ganze Volkswirtschaften in den Ruin,
das wurde an der großen Bankenkrise allzu sichtbar. Aber ist diese Krise nicht auch eine historische Chance?
Eine Chance, die die Verteidiger der Ungleichheit übersehen? Eine fortgeschrittene Gesellschaft benötigt ein fortschrittliches
Plädoyer für Gleichheit, das bloße Lippenbekenntnisse ablöst. Taureck will Wege aufzeigen, wie Gleichheit rechtlich und sozial
erweitert werden kann, ohne dabei jenes Gut zu opfern, das die Anti-Egalitaristen bedroht sehen: die Freiheit der Lebensgestaltung eines jeden.
Si tacuisses, philosophus mansisses. Dieser berühmte Ausspruch gilt mit
Sicherheit nicht für Professor Bernhard Taureck. Der nämlich schweigt nicht,
weder als Philosoph, Buchautor und auch nicht als engagierter Förderer junger, deutscher Literatur.
Als solcher ist er zum Beispiel ein namhafter Mitstreiter der Literaturzeitschrift
"Freitext".
Ich lernte ihn im Kaminzimmer kennen, wo er Gast einer Lesung war.
Bernhard Taureck ist ein Mann, der Brücken schlägt. Und diese Brücken, wort- und tatenreich,
scheinen mir in der heutigen Zeit notwendiger denn je zu sein, vor allem, weil sie tragfähig und begehbar sind.
Kürzlich stellte Professor Taureck im stimmungsvollen Kaminzimmer in der Südstadt sein Buch "Gleichheit
für Fortgeschrittene" vor. Ein Buch, das für die Gleichheit sondern für die "Gleichmacherei" eintritt
und sicher keine leichte, aber dennoch sehr notwendige Lektüre ist. Was mich an Bernhard Taureck fasziniert,
sind nicht nur seine Worte oder Aktionen, sondern die Art und Weise, wie er seine Ansichten und Erkenntnisse
an den Leser oder Hörer bringt: nicht durch trockene Gelehrsamkeit, auch nicht durch eloquente Elfenbeintümelei
und auch nicht mittels modischer Mätzchen unseres technikverliebten Zeitalters, in dem ein Vortragender nur allzu
oft wie eine fleischgewordene Festplatte erscheint.
Taureck lebt und steht hinter dem, was er sagt. Und wenn er spricht, erscheint vor meinem geistigen Auge oft das Wort "Freiheit".
Denn Taureck spricht so (und auch wenn er liest oder zitiert, hat das diese Wirkung auf mich!) als wenn er just im Moment des
Vortragens die Worte findet und setzt. Gleichzeitig spricht er uns aber nicht frei von der
Verantwortung für unser Tun, unser Handeln und Leben.
Lyrik, solche, die vom Klang, vom Bild, von der Metapher her sprachliche Überzeugungsarbeit leistet,
ist ein kostbarer Schatz. Kommt dann noch eine gewisse Radikalität im Sprachgebrauch hinzu gepaart mit einem Rhythmus,
der zum Selbstläufer wird, den man fingertacken oder skandieren möchte, kann man von den berühmten Perlen sprechen,
die sich hier jedoch in ihrer oft unorthodoxen Ausdrucksweise sauwohl zu fühlen scheinen.
Die Lyrik Kurt Buschmanns - des Saxophonisten und Percussionisten - nimmt den Leser nicht an die Hand.
Sie will weder gefallen noch ist sie auf Schockwirkung aus. Die kleinen Gedichte sind handgemacht.
Bestehen aus Erlebtem, Erfahrenem und das Lyrische Ich bekennt sich hier radikal zum: Ich dichte, also bin ich.
Es geht also um Fakten, um Greifbares, um gelebte Wahrheiten, die hier „stillos verdichtet“ wurden.
In den Gedichten werden Wasserhähne zum Krähen gebracht, die weiße „Krageneration“ ist ebenso Thema wie „dicke Möpse im heiligen Push-Up“.
Und der Autor lässt den Leser auch Einblick gewinnen in die Wortwerkstatt eines Schriftstellers,
indem er dem Leser Gedichte in mehreren Fassungen präsentiert. Den Gedichten haftet nichts Statisches
an und sie entfalten sich beim Lesen: kleine Wunderblumen genauso wie geköpfte Neurosen,
Luftwurzeln wuchern neben manch bitterem Wahrheitskraut. Jeglicher Weihrauch wird erbarmungslos in seine
irdischen Bestandteile zerlegt. Übrig bleibt ein Poesie-Produkt, das zum hemmungslosen Gebrauch auffordert.
Das Lektorat des Lyrikbandes „Stillos verdichtet“ von Kurt Buschmann erfolgte nicht,
wie allgemein üblich, durch die mehr oder weniger einseitige Bearbeitung von Seiten des Lektors,
sondern fand in einem Intensiev-Workshop bei mir im Sal(l)on 17 statt.
Vorher hatte ich die Texte des Autoren bereits einer gründlichen Durchsicht unterzogen.
Die eigentliche Bearbeitung- so wurden wir uns sehr schnell einig- sollte jedoch zu zweit erfolgen.
Ich kannte diese Art des Lektorats bereits von meinem eigenen,
ersten Lyrikband her und hatte damit gute Erfahrungen gemacht:
Mein damaliger Lektor und ich trafen uns darmals persönlich zwecks einer intensieven abschließenden Endkorrektur.
Ein jeder von uns hatte die Gedichte vorliegen, sie wurden laut gelesen und dann- in einer
einzigartigen Kooperation von Autor und Lektor- einer sehr dichten,
lebendigen und lebhaften Bearbeitung unterzogen.
Da Kurt Buschmann ein Mensch ist, der ebenso wie ich Gedanken und
Ideen gerne in einer direkten Zusammenarbeit mit einem Gegenüber
zu Papier bringt, bot sich diese Form des Lektorates für uns geradezu an.
Bei dieser Methode gibt der Dichter nicht zu viel aus der Hand und lässt den Lektor auch
keinesfalls zu einer Art "Zweitautoren" werden.
Voraussetzung dafür ist ein gutes Gespür für die Sprache des anderen und es sollte vor allem Vertrauen herrschen.
Berufung in den Prüfungsausschuss der Schaufenster / Schauwerbegestalter,
Prüfungsvorsitzender. Seminare: Referent im Bildungszentrum des
Einzelhandels Baden / Württemberg und Niedersachsen.
1975
Gewinner der LEGOTrophäe und mehrere Jahre Bundessieger
für kreative Schauwerbegestaltungen.
1981
NDR 2 in Hamburg mit dem Deko-Team über den Beruf gesprochen.
2001 und 2004
Vorstellung des ersten Buches beim NDR 1 in Hannover :
"Das zweitälteste Gewerbe der Welt - Kunst & Kommerz der Schauwerbegestaltung im 21. Jahrhundert."
Inhalt: Von den Verführungen der Sinne, der galanten Verbindung von Kunst und Kommerz
und der Erotik des Augenblicks.
2004
Erstes Exemplar überreicht an Herrn Ministerpräsident
Christian Wulff im Niedersächsischen Landtag.
2008
Veröffentlichung des zweiten Buches über den NDR 1, Radio Niedersachsen.
Vorstellung dieses Buches in der NDR 1-Plattenkiste im September 2008.
"2007 flatterte mir ein interessantes Lektorat auf den Schreibtisch.
Der Hildesheimer Gerhard Niemsch saß gerade an einem Manuskrpit seines Buchs
über den NDR 1 Radio Niedersachsen: "Die süße Macht der heimlichen Verführer".
Nach Fertigstellung des Lektorates wollte ich von Gerhard Niemsch gerne wissen, wie er ein solches einschätzt
Gerhard Niemsch antwortete:
"Das Lektorat ist für mich eine der elementarsten Vorraussetzungen für
ein Buch mit einem hohen, literarischen Anspruch. Aufgabe des Lektoren ist es, Texte
auf Rechtschreib - und/oder Grammatikfehler zu überprüfen und gegebenenfalls
auch stilistisch oder inhaltlich zu verbessern. Für die gute Zusammenarbeit
mit Frau Frauke Baldrich-Brümmer möchte ich mich sehr bedanken. Sie war der
Schlüssel zum Erfolg meines Buches."
Als nächstes wollte ich von Gerhard Niemsch gerne wissem,
warum er sich bei der Publikation seines Buches für den shaker-media Verlag entschieden hat.
Hierzu Gerhard Niemsch:
"Der shaker-media Verlag ist ein innovatives Medienunternehmen und bringt
in enger Zusammenarbeit mit seinen Autoren Bücher und elektronische
Publikationen heraus. Er vertreibt diese international über den Buchhandel,
sowie in seinem Internet-Bookshop. Im Mittelpunkt steht die persönliche
Beratung der Autoren, um in Verbindung mit seinen internen
Qualitätsstandards individuelle und wertvolle Bücher sowie ansprechende
elektronische Publikationen hervorzubringen.