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Entstehungsgeschichte Sal(l)on 17:
Noch zu "Hauslesungszeiten" überlegte ich damals zusammen mit meinem
Autorenkollegen Joachim Grünhagen, ob man der Stätte meines Wirkens
nicht einen Namen geben könnte. Nun, ich wohne in der Sallstraße in Hannover,
und das ist nicht gerade die Schlossallee... Trotzdem inspirierte der Name dieser
Straße den Kollegen zu einem Wortspiel. Meine Hausnummer ist die 17 - und so sagte er:
"Warum nennst Du das ganze nicht Sal(l)on 17 ?" So wurde der Name Programm - und seit
Januar 2005 finden hier - in einer Kombination aus beruflich und privat - mehr als nur die Hauslesungen statt.
Hannover spart. Hannover spart sehr. Hannover spart sehr an der Kultur.
Und ein "Worthaus", ein richtiges Literaturdomizil - offen für vieles, offen für alle,
die an und mit Literatur beschäftigt sind - das gibt’s nicht. Warum, so dachte ich mir also
in die Ferne schweifen, wenn Du eine dreieinhalb Zimmerwohnung mit relativ großem Wohnzimmer
hast, dazu noch ein gutes Dutzend Stühle, dazu noch eine Menge kreativer Ideen im Kopfe und
zu guter Letzt eine Menge Leute kennst, die hier gerne lesen, schreiben, sich austauschen würden??
So wurde dann im Januar 2005 der Sa(l)lon "richtig" aus der Taufe gehoben - mit
Schreibwerkstätten für Kinder und Erwachsene, mit Wochenendworkshops und einem Lektorats-und Ghostwritingsservice.
Pressestimmen über den Sa(l)lon 17:
Stadtanzeiger Hannover-Süd "Stadtteilgeflüster" vom 6.4.2005:
Mit dem Sa(l)lon 17 hat die Südstadt ein neues Forum für
Schreibende und an Literaturinteressierte erhalten. "Kreativität entfaltet sich am besten in
angenehmer, persönlicher Athmosphäre." weiß Sal(l)on 17 - Initiatorin
Frauke Baldrich-Brümmer. Die freiberufliche Schriftstellerin organisiert seit
mehreren Jahren Schreibworkshops und Lesungen in ganz Hannover.
Dabei hat sie die Erfahrung gemacht, dass Menschen meist nur im kleinen
privaten Kreis so richtig aus sich herausgehen.
Auf der Suche nach einem passenden Ort ist Baldrich-Brümmer schließlich in
ihren eigenen vier Wänden in der Sallstraße 17 gelandet.
Abends bietet sie den Rahmen für Lesungen hannoverscher Autoren,
mit Büffet und begleitet von Musik.
Interessenkreis Hauslesung:
Man nehme: ein mittelgroßes Wohnzimmer,
in dem etwa 10-20 Menschen Platz finden, einen Lesenden, optional noch einen Musiker,
einen kleinen Imbiss, ein paar Getränke, dazu noch ein paar Musen-Küsse und einen netten
Gastgeber, der das ganze betreut: schon ist die "Hauslesung" perfekt: in kleinem, aber
feinem Ambiente ohne Berührungsängste können Autor und Publikum sich hier nahe kommen.
Ich war auf diese Weise schon in den unterschiedlichsten Häusern und Wohnungen zu Gast.
Bei uns lasen mittlerweile weit über Hannover hinaus bekannte Autoren wie Kersten Flenter,
aber auch unbekannte Wortkünstler gaben bei uns ihr Start-Debüt.
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